{"id":786,"date":"2017-10-20T15:13:54","date_gmt":"2017-10-20T13:13:54","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=786"},"modified":"2019-01-22T06:19:45","modified_gmt":"2019-01-22T05:19:45","slug":"votraege-von-julia-dick-alex-kluetsch-nina-spoettling-metz-und-ellen-wagner-am-20-10-2017-jugend-und-popkulturelle-medienpraktiken-der-gegenwart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/piaer.net\/en\/votraege-von-julia-dick-alex-kluetsch-nina-spoettling-metz-und-ellen-wagner-am-20-10-2017-jugend-und-popkulturelle-medienpraktiken-der-gegenwart\/","title":{"rendered":"Votr\u00e4ge von Julia Dick, Alex Kl\u00fctsch, Nina Sp\u00f6ttling-Metz und Ellen Wagner am 20.10.2017: Jugend- und popkulturelle Medienpraktiken der Gegenwart"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Julia Dick, Alex Kl&amp;uuml;tsch, Nina Sp&amp;ouml;ttling-Metz und Ellen Wagner: Jugend- und popkulturelle Medienpraktiken der Gegenwart\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/259132080?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"1080\" height=\"608\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<div>\n<p class=\"first\">Julia Dick stellt am Beispiel vom \u201eEchten G\u00e4ngster\u201c heraus, wie die Plattform YouTube spielerisch genutzt werden kann, um eigensinnige, parodistische und individuelle Selbstdarstellungen fernab normativer Kriterien zu \u00e4u\u00dfern und zu verbreiten.<\/p>\n<p>Alex Kl\u00fctsch stellt die Plattform \u201eTwitch\u201c vor. Bei \u201eTwitch\u201c handelt es sich um ein Portal, das sich auf Live-Streaming von Computerspielen spezialisiert hat, sogenannte \u201eLet\u2019s Plays\u201c. Dabei schaut die Community einzelnen Gamer*innen beim Computerspielen zu und interagiert in einem Live-Stream mit dem\/der Gamer*in. \u201eTwitch\u201c und andere Plattformen wie zum Beispiel YouTube updaten das \u201eklassische\u201c Fernsehen um den Aspekt der Interaktion und werden somit interessant im Zusammenhang mit jugendkultureller Medienpraxis.<\/p>\n<p>Nina Sp\u00f6ttling-Metz besch\u00e4ftigt sich mit dem Spannungsverh\u00e4ltnis von Empowerment und der Kommodifizierung von Kritik in Anbetracht der aktuell in den sozialen Netzwerken entlang visueller Strategien stattfindenden Diskurse um die Kategorien von Race, Class und Gender.<\/p>\n<p>Ellen Wagner stellt verschiedene Formen des Game-Moddings sowie deren m\u00f6gliche emanzipatorische Potentiale f\u00fcr die Modder selbst wie auch die Spielenden vor. Auch k\u00fcnstlerische Arbeiten, die sich dieser und \u00e4hnlicher Techniken bedienen, werden besprochen.<\/p>\n<h3>Info<\/h3>\n<div>\n<p>Der erste Workshop in der Reihe\u00a0<em>\u00c4sthetische Praxis als Medienkritik<\/em>\u00a0widmet sich dem Verh\u00e4ltnis von postdigitalen jugend\u00adkulturellen Praktiken und dem medienp\u00e4dagogischen Begriff der Medienkritik. Angesichts der aktuellen jugend- und popkulturellen Medienpraktiken, die mit Begriffen wie N\u00e4he, \u00adImmersion, Vernetzung, Serialit\u00e4t, Kooperation und Kollaboration assoziiert werden, scheinen die Kritikbegriffe vorliegender Konzeptionen von Medienkompetenz und -bildung, die auf Distanzierung, Vereinzelung und individuelles kognitives Verstehen abzielen, an ihre Grenzen zu kommen.\u00a0Vor dem Hintergrund der postdigitalen Medienkulturen wollen wir daher die vorliegenden Verst\u00e4ndnisse von Kritik befragen und nach neuen kritischen Praxen suchen: Wie zeigt\u00a0sich kritische Praxis in der aktuellen Medienkultur, die sich in erster Linie aus jugendkulturellen \u00adPraktiken zusammensetzt? Wo setzt sie an, wie verf\u00e4hrt sie und worauf bezieht sie sich?<\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julia Dick stellt am Beispiel vom \u201eEchten G\u00e4ngster\u201c heraus, wie die Plattform YouTube spielerisch genutzt werden kann, um eigensinnige, parodistische und individuelle Selbstdarstellungen fernab normativer Kriterien zu \u00e4u\u00dfern und zu verbreiten. Alex Kl\u00fctsch stellt die Plattform \u201eTwitch\u201c vor. 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