{"id":707,"date":"2018-06-07T16:21:49","date_gmt":"2018-06-07T14:21:49","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=707"},"modified":"2019-08-26T13:32:43","modified_gmt":"2019-08-26T11:32:43","slug":"inke-arns-von-alien-matter-zur-welt-ohne-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/piaer.net\/en\/inke-arns-von-alien-matter-zur-welt-ohne-uns\/","title":{"rendered":"Gastvortrag von Inke Arns am 07.06.2018: Von alien matter zur Welt ohne Uns"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/295339318?app_id=122963\" width=\"1080\" height=\"608\" frameborder=\"0\" title=\"Inke Arns: Von alien matter zur Welt Ohne Uns\" allow=\"autoplay; fullscreen\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<h3>Abstract<\/h3>\n<div>\n<p>Inke Arns spricht \u00fcber zwei aktuelle, von ihr kuratierte Ausstellungen: Die Welt Ohne Uns (HMKV Dortmund, Ljubljana, Rijeka 2016\/17) und alien matter (transmediale Festival, HKW Berlin, 2017). \u201eAlien matter\u201c ist eine vom Menschen gemachte, ihm aber gleichzeitig radikal fremde, potenziell intelligente Materie. Sie ist das Ergebnis einer zunehmenden Naturalisierung technologischer Artefakte. Die von Technologie durchzogene Umwelt f\u00fchrt zu einer neuen Beziehung zwischen Mensch und Maschine: Die bislang als reine Gebrauchsgegenst\u00e4nde definierten technischen Objekte werden zu autonomen Akteuren. Durch ihre Lernf\u00e4higkeit und Vernetzung stellen sie die bislang vorherrschende deutliche Trennung zwischen passiven Objekten und aktiven Subjekten infrage. Die 30 ausstellenden K\u00fcnstler*innen setzten sich in alien matter mit den Verschiebungen innerhalb dieses Machtgef\u00fcges auseinander und besch\u00e4ftigen sich mit der Frage, inwiefern unsere vermeintlich vertraute Umgebung zu fremder Materie geworden ist. Die Arbeiten gruppieren sich inhaltlich um vier thematische Schwerpunkte: K\u00fcnstliche Intelligenz, Plastik, Infrastruktur und Internet der Dinge \u2013 Subkategorien der im Entstehen begriffenen gro\u00dfen Maschine, die, folgt man G\u00fcnther Anders, als zuk\u00fcnftig antiquierte bezeichnet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Info<\/h3>\n<div>\n<div class=\"single_inside_content\">\n<p>Inke Arns, Dr. phil., Direktorin des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund. Seit 1993 freie Kuratorin und Autorin mit den Schwerpunkten Medienkunst und -theorie, Netzkulturen, Osteuropa. Nach einem Aufenthalt in Paris (1982-1986) Studium der Slawistik, Osteuropastudien, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin und Amsterdam (1988-1996), 2004 Promotion an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin mit einer Dissertation zum Paradigmenwechsel der Rezeption der historischen Avantgarde und des Utopie-Begriffs in (medien-) k\u00fcnstlerischen Projekten der 1980er und 1990er Jahre in Ex-Jugoslawien und Russland. Sie kuratiert(e) viele Ausstellungen, zuletzt u.a. am Haus der Kulturen der Welt (HKW, Berlin). Autorin zahlreicher Beitr\u00e4ge zur Medienkunst und Netzkultur und Herausgeberin von Ausstellungskatalogen.\n<\/p><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.inkearns.de\">inkearns.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract Inke Arns spricht \u00fcber zwei aktuelle, von ihr kuratierte Ausstellungen: Die Welt Ohne Uns (HMKV Dortmund, Ljubljana, Rijeka 2016\/17) und alien matter (transmediale Festival, HKW Berlin, 2017). \u201eAlien matter\u201c ist eine vom Menschen gemachte, ihm aber gleichzeitig radikal fremde, potenziell intelligente Materie. Sie ist das Ergebnis einer zunehmenden Naturalisierung technologischer Artefakte. 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