{"id":2194,"date":"2021-10-22T11:43:22","date_gmt":"2021-10-22T09:43:22","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=2194"},"modified":"2021-10-25T17:15:55","modified_gmt":"2021-10-25T15:15:55","slug":"gastvortrag-von-judith-ackermann-bildung-politik-und-performance-als-60sek-dauerschleife-einblicke-in-die-welt-und-hinter-die-kulissen-von-tiktok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/piaer.net\/en\/gastvortrag-von-judith-ackermann-bildung-politik-und-performance-als-60sek-dauerschleife-einblicke-in-die-welt-und-hinter-die-kulissen-von-tiktok\/","title":{"rendered":"Gastvortrag von Judith Ackermann: Bildung, Politik und Performance als 60sek-Dauerschleife? Einblicke in die Welt und hinter die Kulissen von TikTok"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n\n\n\n<p>Soziale Medien erm\u00f6glichen es Nutzer*innen eigene Inhalte zu generieren und miteinander zu teilen. Die Plattformen bef\u00f6rdern dabei \u00fcber ihre technisch-gestalterische Verfasstheit spezifische Handlungs- und Kommunikationsmuster, die sich in die Beitr\u00e4ge der Nutzenden einschreiben. TikTok ist im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen st\u00e4rker auf die Bereiche Kreativit\u00e4t, Fiktion und Performance ausgerichtet. Im Zentrum der App stehen nutzer*innengenerierte Videoclips, die maximal eine Minute umfassen und \u00fcber gemeinsame Sounds, identische Choreografien und thematische Kategorisierungen miteinander in Verbindung gesetzt werden. Der sogenannten #ForYou-Feed spielt Tanzperformances, Bildungsinhalte und politische Meinungsmache scheinbar gleichberechtigt nebeneinander aus und pr\u00e4sentiert sie den Nutzer*innen als mehrdimensionale Endlosschleife. Der Vortrag zeigt in diesem Kontext Affordanzen, Limitationen und kreative Aneignungsph\u00e4nomene von TikTok auf und bildet diese auf die Produktions- und Rezeptionsgewohnheiten sowie die Erwartungshaltungen in Bezug auf die (\u00e4sthetische) Ausgestaltung der Inhalte ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Judith Ackermann<\/strong>&nbsp;ist Forschungsprofessorin f\u00fcr Digitale und vernetzte Medien in der Sozialen Arbeit an der FH Potsdam. Seit 2017 leitet sie anteilig das BMBF-Projekt \u201ePostdigitale Kunstpraktiken in der Kulturellen Bildung\u201c (PKKB) und seit 2019 anteilig das Projekt \u201eDigitale Inklusion im Kontext Sozialer Angstst\u00f6rungen\u201c (DISA). In ihrer Forschung befasst sie sich mit den Potenzialen der Digitalisierung f\u00fcr Gesellschaft und Kultur. Ackermann ist wissenschaftlicher Beirat der Akademie f\u00fcr Theater und Digitalit\u00e4t Dortmund und betreibt seit August 2020 als @dieprofessorin Wissenschaftskommunikation auf TikTok.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung ist \u00f6ffentlich, alle Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden, externe Interessierte etc. sind herzlich eingeladen. Bedingt durch die Corona-Pandemie finden die Vortragsveranstaltungen im Wintersemester 21\/22 online via Zoom statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugangsdaten sowie weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Ilias Ordner \u201cKunstp\u00e4dagogische Positionen\u201d (Externe Interessierte melden sich bitte per Mail bei Carolin Jakob:&nbsp;<a href=\"mailto:cjakob4@uni-koeln.de\">cjakob4@uni-koeln.de<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bildcredits: Judtih Ackermann<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Datum: 28. Oktober<br>Zeit: 18:00 &#8211; 19:30<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soziale Medien erm\u00f6glichen es Nutzer*innen eigene Inhalte zu generieren und miteinander zu teilen. Die Plattformen bef\u00f6rdern dabei \u00fcber ihre technisch-gestalterische Verfasstheit spezifische Handlungs- und Kommunikationsmuster, die sich in die Beitr\u00e4ge der Nutzenden einschreiben. TikTok ist im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen st\u00e4rker auf die Bereiche Kreativit\u00e4t, Fiktion und Performance ausgerichtet. 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