{"id":153,"date":"2018-05-06T14:13:15","date_gmt":"2018-05-06T12:13:15","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=153"},"modified":"2018-06-27T19:14:32","modified_gmt":"2018-06-27T17:14:32","slug":"nachwuchsforschungstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/piaer.net\/en\/nachwuchsforschungstag\/","title":{"rendered":"Nachwuchsforschungstag"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-337 alignleft\" src=\"http:\/\/piaer.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Plakat_Nachwuchsforschungstag-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/piaer.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Plakat_Nachwuchsforschungstag-213x300.jpg 213w, https:\/\/piaer.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Plakat_Nachwuchsforschungstag-768x1080.jpg 768w, https:\/\/piaer.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Plakat_Nachwuchsforschungstag-728x1024.jpg 728w, https:\/\/piaer.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Plakat_Nachwuchsforschungstag-1050x1476.jpg 1050w, https:\/\/piaer.net\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Plakat_Nachwuchsforschungstag-1600x2249.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/>Am 7.6.2018 findet am Institut f\u00fcr Kunst &amp; Kunsttheorie der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln ein Nachwuchsforschungstag zu postdigitaler Kunst und Medienkultur statt.<\/p>\n<div class=\"content\">\n<h3 class=\"sub-title\">POSTDIGITALE KUNST UND MEDIENKULTUR \/7.6.2018<\/h3>\n<\/div>\n<p>Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung entstanden in den letzten Jahrzehnten besonders in den Medien- und Kulturwissenschaften Versuche, strukturelle Ver\u00e4nderungen im Zusammenhang mit neuen Technologien auf sozialer und kultureller Ebene unter Bezug auf Begriffskonzepte wie \u201ePost-Internet\u201c und \u201ePost-Digital\u201c zu beschreiben. Der Pr\u00e4fix <em>\u201ePost\u201c<\/em> betont dabei die Allgegenwart digitaler Medien und steht als Marker f\u00fcr eine neue Qualit\u00e4t der Digitalit\u00e4t, die sich auf \u2013 oftmals wenig sichtbare \u2013 Transformationen des Digitalen in neue (Macht-)Strukturen bezieht (Cramer 2015). Im Vorfeld der Tagung <em>Because Internet.<\/em>\u00a0wird am 7.6.2018 ein durch das <a href=\"http:\/\/www.grimme-forschungskolleg.de\/\">Grimme-Forschungskolleg<\/a> gef\u00f6rderter Forschungstag f\u00fcr wissenschaftlichen Nachwuchs stattfinden, der sich postdigitalen Theoriekontexten in drei gr\u00f6\u00dferen Bereichen widmet.<\/p>\n<p><strong>Postdigitale Gesellschaft<\/strong><br \/>\nWie sind soziale, politische, kulturelle Bedingungen zu beschreiben, die mit fortschreitenden Digitalisierungsprozessen einhergehen? Welche Parameter sind insbesondere f\u00fcr postdigitale, d.h. bereits verstetigte und tiefgreifende Effekte der Digitalisierung (Cramer 2015) wichtig und lassen sich als solche deskriptiv beschreiben? Welche sind spekulativ, prognostisch, normativ und m\u00f6glicherweise f\u00fcr zuk\u00fcnftige \u201an\u00e4chste Gesellschaft(en)\u2018 (Baecker 2007) charakteristisch und welche k\u00f6nnen Grundlage kunst- und medienp\u00e4dagogischer Forschung sein? (vgl. J\u00f6rissen 2015)<\/p>\n<p><strong>Postdigitale Kunst und Kultur<\/strong><br \/>\nWie wirken sich die neuen Rahmenbedingungen insbesondere auf k\u00fcnstlerische und kulturelle Praxen aus? Welche Aktualisierungen tradierter Begriffe bringen neue Formen kultureller Artikulationen hervor und wie manifestieren sich diese? Welche Formen der Auseinandersetzung finden K\u00fcnstler*innen mit neuen M\u00f6glichkeiten der Kommunikation und Interaktion vor dem Hintergrund ver\u00e4nderter Alltagspraxen? Wie werden die Themen und Fragen postdigitaler Gesellschaft hier exemplarisch verhandelt und welche (Reflexions-)Formen werden dabei verhandelt? (vgl. Cornell\/Halter 2015, B\u00fchler 2015)<\/p>\n<p><strong>Postdigitale Bildung<\/strong><br \/>\nWenn Wissen vor allem zwischen den Akteur*innen eines vernetzten Kollektivs gedacht wird (L\u00e9vy 2008), sich wom\u00f6glich die Zust\u00e4nde und Formen von Wissensstrukturen grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndern\/ver\u00e4ndert haben (Bunz 2012) und Bildungsinstitutionen mit \u201auneindeutigen Subjekten\u2018 (Schachtner\/Duller 2015) konfrontiert werden, m\u00fcssen auch Verh\u00e4ltnisse und Bedingungen von Bildung neu befragt werden. Welche bildungstheoretischen und gleicherma\u00dfen praxisrelevanten Anschl\u00fcsse sind im Kontext einer postdigitalen Gesellschaft \u2013 mit dem Fokus postdigitaler Medienkultur und Kunst \u2013 denkbar? (vgl. Meyer 2015, J\u00f6rissen 2015)<\/p>\n<p><strong>Initiator*innen und Veranstalter*innen:<\/strong> Kristin Klein &amp; Willy Noll<br \/>\n<strong>Critical Friends:<\/strong> Patrick Bettinger &amp; Konstanze Sch\u00fctze<br \/>\n<strong>In Kooperation mit<\/strong>: Harald Gapski (Grimme-Institut)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/becauseinternet\/nachwuchsforschungstag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/becauseinternet\/nachwuchsforschungstag\/<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 7.6.2018 findet am Institut f\u00fcr Kunst &amp; Kunsttheorie der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln ein Nachwuchsforschungstag zu postdigitaler Kunst und Medienkultur statt. 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