{"id":1015,"date":"2019-03-31T16:59:11","date_gmt":"2019-03-31T14:59:11","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=1015"},"modified":"2021-04-15T11:53:14","modified_gmt":"2021-04-15T09:53:14","slug":"symposium-digital-things-neue-dinglichkeit-seit-dem-internet-am-21-22-6-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/piaer.net\/en\/symposium-digital-things-neue-dinglichkeit-seit-dem-internet-am-21-22-6-19\/","title":{"rendered":"Symposium \u00bbDigital Things. Neue Dinglichkeit seit dem Internet\u00ab am 21. &#038; 22.6.19"},"content":{"rendered":"<p>Dinglichkeit steht unter neuen Vorzeichen: Dinge sind digital geworden. Umgekehrt hatte auch das Digitale immer schon mit materiellen Dingen zu tun. W\u00e4hrend Digitalit\u00e4t lange mit dem Virtuellen, Simulierten und Immateriellen assoziiert wurde, r\u00fcckt heute zunehmend die Untrennbarkeit von Medialit\u00e4t und Materialit\u00e4t in den Mittelpunkt k\u00fcnstlerischen und theoretischen Interesses \u2013 und dies in unterschiedlichen Disziplinen. Paradigmatisch f\u00fcr einen neuen Nexus von Dinglichkeit und Digitalit\u00e4t scheint das wachsende Netz des Internet of Things zu sein, durch das Dinge untereinander und au\u00dferhalb menschlichen Zutuns interagieren. Vor diesem Hintergrund geraten insbesondere neomaterialistische und akteurstheoretische Ans\u00e4tze in den Blick, die Objekt und Material als aktiv, vibrierend und handlungsm\u00e4chtig verstehen. Der ontologische und epistemologische Status der Dinge steht hier neu zur Diskussion.<\/p>\n\n\n\n<p>Das interdisziplin\u00e4re Symposium&nbsp;<em>Digital Things. Neue Dinglichkeit seit dem Internet<\/em>&nbsp;(21. &amp; 22.6.19) widmet sich den Auswirkungen von Digitalit\u00e4t auf die Konstitution physischer Dinge und ihren ver\u00e4nderten relationalen Gef\u00fcgen. In Beitr\u00e4gen aus der bildenden Kunst, der Bildungs-, Medien-, Kunst- und Designwissenschaft sowie der Philosophie b\u00fcndeln sich verschiedene Perspektiven auf die Fragen nach digitaler Dinglichkeit: Auf welchen Ebenen schreibt sich das Digitale in die Dinge ein? Inwiefern d\u00fcrfen Dinge und ihre Materialit\u00e4t als von sich aus aktiv und vor allem konstitutiv f\u00fcr digitale Kulturen verstanden werden? Und wie wirken sich diese Kulturen wiederum auf Subjektverst\u00e4ndnisse und Subjektivierungsprozesse aus? Das Symposium begleitet ein Screening k\u00fcnstlerischer Videoarbeiten, in denen neue Formen von Dinglichkeit \u00e4sthetisch verhandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Institut f\u00fcr Kunst &amp; Kunsttheorie, Universit\u00e4t zu K\u00f6ln,&nbsp;in Kooperation mit dem Grimme-Forschungskolleg<\/p>\n\n\n\n<p>Beitragende: u.a. Florian Fischer (Siegen), Olga Moskatova (Erlangen), Michelle Christensen (Berlin), Benjamin J\u00f6rissen (Erlangen)<\/p>\n\n\n\n<p>Konzept und Organisation: Annemarie Hahn, Vivien Grabowski (UzK)<br>In Kooperation mit: Monika Elias (Grimme-Institut)<\/p>\n\n\n\n<p>Anmeldung und weitere Infos:&nbsp;<a href=\"http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/digitalthings\/\">kunst.uni-koeln.de\/digitalthings<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dinglichkeit steht unter neuen Vorzeichen: Dinge sind digital geworden. Umgekehrt hatte auch das Digitale immer schon mit materiellen Dingen zu tun. 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