{"id":467,"date":"2015-06-12T20:52:14","date_gmt":"2015-06-12T18:52:14","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=467"},"modified":"2019-08-26T13:56:19","modified_gmt":"2019-08-26T11:56:19","slug":"vortrag-manuel-zahn-verdichtung-mashup-travestie-oder-wie-erfahren-wir-mit-ryan-trecartins-videos-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/piaer.net\/en\/vortrag-manuel-zahn-verdichtung-mashup-travestie-oder-wie-erfahren-wir-mit-ryan-trecartins-videos-wirklichkeit\/","title":{"rendered":"Vortrag von Manuel Zahn am 12.06.2015: Verdichtung, Mashup, Travestie, oder: Wie erfahren wir mit Ryan Trecartins Videos Wirklichkeit?"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/135455650\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h3>Abstract<\/h3>\n<div>\n<p>Der Vortrag thematisiert am Beispiel der Videoarbeiten von Ryan Trecartin die sogenannte Post-Internet Art. Unter dem Begriff versammelt die Kunstkritik sehr verschiedene Kunstwerke der letzten Jahre, die vom Lebensgef\u00fchl, der Kommunikation und der \u00c4sthetik in Zeiten des Internets, von einem internet-state-of-mind handeln. Gleichsam wird mit dieser Kategorisierung den K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern der Post-Internet Art oft eine kritische Haltung und transformatives Potential gegen\u00fcber der soziokulturellen Wirklichkeit abgesprochen.<br \/>\nIm Gegenteil zu diesen Positionen stelle ich mir mit Trecartins Arbeiten die Frage, welche Verh\u00e4ltnisse sie zur aktuellen sozio- und medienkulturellen Wirklichkeit f\u00fcr ihre Betrachter*innen erm\u00f6glichen. Im Anschluss daran interessiert mich aus bildungstheoretischer Perspektive, wie diese Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr eine Bestimmung heutiger \u00e4sthetischer Bildungsherausforderungen in der aktuellen Medienkultur weitergedacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Vortrag war Teil der Jahrestagung der wissenschaftlichen Soziet\u00e4t Subjekt Medium Bildung an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Die Veranstaltung trug den Titel \u201eWhere The Magic Happens\u201c und besch\u00e4ftigte sich mit Bildung nach der Entgrenzung der K\u00fcnste. Mehr Informationen finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/magie\/\">http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/magie\/<\/a><\/p>\n<h3>Info<\/h3>\n<div>\n<div class=\"single_inside_content\">\n<p>Manuel Zahn studierte Sonderp\u00e4dagogik, Erziehungswissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universit\u00e4t Hamburg und promovierte \u00fcber \u00bb\u00c4sthetische Film-Bildung\u00ab. Seit dem Wintersemester 2016 ist er Vertretungsprofessor f\u00fcr \u00c4sthetische Bildung am Institut f\u00fcr Kunst &#038; Kunsttheorie der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Zuvor war er Vertretungsprofessor f\u00fcr Kunstp\u00e4dagogik an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Braunschweig und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universit\u00e4ten Oldenburg und Hamburg. Seine Arbeitsgebiete sind: Erziehungs- und Bildungsphilosophie; Medienbildung, insbesondere Filmbildung; Kunstp\u00e4dagogik und \u00c4sthetische Bildung in der digitalen Medienkultur.<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.epb.uni-hamburg.de\/zahn\/\">blogs.epb.uni-hamburg.de\/zahn\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract Der Vortrag thematisiert am Beispiel der Videoarbeiten von Ryan Trecartin die sogenannte Post-Internet Art. 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