{"id":420,"date":"2017-10-20T18:01:40","date_gmt":"2017-10-20T16:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/piaer.net\/?p=420"},"modified":"2019-08-26T13:53:34","modified_gmt":"2019-08-26T11:53:34","slug":"manuel-zahn-medienkritik-einfuehrende-ueberlegungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/piaer.net\/en\/manuel-zahn-medienkritik-einfuehrende-ueberlegungen\/","title":{"rendered":"Vortrag von Manuel Zahn am 20.10.2017: \u00c4sthetische Praxis als Medienkritik. Einf\u00fchrende \u00dcberlegungen und Fragen"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/250264194\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<div>\n<p>Der erste Workshop in der Reihe\u00a0<em>\u00c4sthetische Praxis als Medienkritik<\/em>\u00a0widmet sich dem Verh\u00e4ltnis von postdigitalen jugend\u00adkulturellen Praktiken und dem medienp\u00e4dagogischen Begriff der Medienkritik. Angesichts der aktuellen jugend- und popkulturellen Medienpraktiken, die mit Begriffen wie N\u00e4he, \u00adImmersion, Vernetzung, Serialit\u00e4t, Kooperation und Kollaboration assoziiert werden, scheinen die Kritikbegriffe vorliegender Konzeptionen von Medienkompetenz und -bildung, die auf Distanzierung, Vereinzelung und individuelles kognitives Verstehen abzielen, an ihre Grenzen zu kommen.\u00a0Vor dem Hintergrund der postdigitalen Medienkulturen werden daher die vorliegenden Verst\u00e4ndnisse von Kritik befragt und nach neuen kritischen Praxen gesucht: Wie zeigt\u00a0sich kritische Praxis in der aktuellen Medienkultur, die sich in erster Linie aus jugendkulturellen \u00adPraktiken zusammensetzt? Wo setzt sie an, wie verf\u00e4hrt sie und worauf bezieht sie sich?<\/p>\n<p>Das Projekt\u00a0\u201e\u00c4sthetische Praxis als Medienkritik\u201c (2017\/18) wurde durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universit\u00e4t K\u00f6ln finanziert. Es untersuchte vor dem Hintergrund der Herausforderungen der postdigitalen Gesellschaft aktuelle Formen und Praxen von Kritik. Vier \u00adinterdisziplin\u00e4re Workshops bildeten die Basis f\u00fcr eine Bestandsaufnahme kritischer Medienpraxis in der \u00adaktuellen Medienkultur und f\u00fcr die Sch\u00e4rfung des Kritikbegriffs an aktuellen k\u00fcnstlerischen Praxen. \u00adAngesiedelt an der Professur f\u00fcr \u00c4sthetische Bildung war die Workshop-Reihe Teil des \u00adgr\u00f6\u00dferen Forschungsschwerpunktes\u00a0<a href=\"http:\/\/kunst.uni-koeln.de\/piae\/\">Post-Internet Arts Education<\/a>\u00a0des Instituts f\u00fcr Kunst &amp; Kunsttheorie und wird in Kooperation mit dem Grimme-Institut durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Info<\/h3>\n<div>\n<p>Manuel Zahn studierte Sonderp\u00e4dagogik, Erziehungswissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universit\u00e4t Hamburg und promovierte \u00fcber \u201e\u00c4sthetische Film-Bildung\u201c. Seit dem Sommersemester 2017 ist er Professor f\u00fcr \u00c4sthetische Bildung am Institut f\u00fcr Kunst &amp; Kunsttheorie der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Zuvor war er Vertretungsprofessor f\u00fcr Kunstp\u00e4dagogik an der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Braunschweig und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universit\u00e4ten Oldenburg und Hamburg. Seine Arbeitsgebiete sind Erziehungs- und Bildungsphilosophie, Medienbildung (insbesondere Filmbildung), Kunstp\u00e4dagogik und \u00c4sthetische Bildung in der digitalen Medienkultur.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.epb.uni-hamburg.de\/zahn\/\">http:\/\/blogs.epb.uni-hamburg.de\/zahn\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Workshop in der Reihe\u00a0\u00c4sthetische Praxis als Medienkritik\u00a0widmet sich dem Verh\u00e4ltnis von postdigitalen jugend\u00adkulturellen Praktiken und dem medienp\u00e4dagogischen Begriff der Medienkritik. 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